Neues aus der Communio !
DIE SORGE UM DAS GELIEBTE DEUTSCHLAND
Liebe Freunde von Pater Peter, Zunächst möchte ich euch folgende Termine bekanntgeben:
Di. 8. September: Start einer 33. tägige Vorbereitung zur Marienweihe um 19.00 Uhr mit Rosenkranz und Hl. Messe in der St Ursula Kapelle in St Peter. (Details siehe bitte Flyer im Anhang)
- Sa. 3. Oktober: Medjugorje-Jahrestreffen am von 12-16 Uhr mit P. Peter und P. Daniel in der Pfarrkirche St. Peter im Schwarzwald (Details siehe Flyer anbei)
- So, 4. Oktober: um 11 Uhr Pilgermesse mit P. Peter im Flüeli Ranft
- Fr. 16.- Mi. 14. Oktober: Busfahrt nach Medjugorje mit P. Peter (Details siehe bitte im Anhang)
- So. 25.Oktober: Jahrestreffen in St. Nikolaus Kappelrodeck am von 9.oo - ca.18.oo Uhr (bei Fragen kontaktieren Sie gerne Herrn Wald unter 07842/1213 , 01775286203 oder wald-kappelrodeck@t-online.de
- Mo. 9.-Fr.13. November: Schweigeexerzitien im Koster Helfta mit P. Daniel Schrempp vom 9 (Details siehe bitte im Anhang)
Dann darf ich euch eine Betrachtung von P. Peter vom 8. August weiterleiten, die vor dem Allerheiligsten im Libanon entstanden ist:
DIE SORGE UM DAS GELIEBTE DEUTSCHLAND
Deutschland ist ein von Gott gedemütigtes Volk. Aber in seiner Blindheit erkennt es das nicht. Es lebt vom Glanz vergangener Zeiten.
Es ist ein Jammer zu sehen, wie sich dieses Volk zugrunde richtet. Man spürt die Versuchung, sich heute zu schämen, Deutscher zu sein. Handelt es sich jedoch um eine Versuchung, so bedeutet das, daß solche Regung nicht von Gott gewollt ist, sondern vom Bösen kommt. Wer solchen selbstzerstörerischen Neigungen nachgibt, endet bald im Depressiven. Was Deutschland braucht, sind Menschen, die Deutschland lieben und bereit sind, für es zu leiden, bis das Gift, das im Verlauf vergangener Jahrzehnten in es eingedrungen ist, entfernt und sein inneres Leben gereinigt ist. Worin besteht dieses Gift, das Deutschland an den Rand des Abgrunds gebracht hat?
Es ist eine geistige Wirklichkeit dunkler Art, die Deutschland beherrscht. Wollte man alle Dämonen benennen, die durch die weit geöffneten Tore eindringen durften, gar unter Hurra und Willkommensrufen, man käme an kein Ende. Deutschland ist besetzt von einer Vielzahl von Dämonen. Menschen geistlichen Verständnisses gebrauchen dafür den Namen Legion. Wo ist die Kraft, die solche dunklen Mächte bannen und besiegen kann? Ist diese einmal selber entmachtet und gefesselt, so kann die ihrerseits entfesselte Legion der Dämonen mühelos ihr Werke der Vernichtung vollbringen. Wann wachen wir endlich auf? Wann durchschauen wir, was im Tiefsten dieses Volkes geschieht? Wo ist der kleine Rest der Treuen, der allein dem richtungslosen Treiben dieses Volkes ein Ende setzen kann? Wo anders ist heute noch etwas zu erwarten? Sind es etwa die Politiker?
Die Vertreter heutiger Politik haben die Kunst des Hörens verlernt, die wir noch bei den großen Gründergestalten Europas nach dem Zweiten Weltkrieg bewunderten. Politik hat sich heute in extremer Weise autonomisiert. Vielfach schwört man nich mehr bei Amtsantritt mit der Bitte um Gottes Hilfe oder man tut es in verschämter, pflichtmäßiger Weise, die nicht immer der inneren Überzeugung entspricht. In solchem Tun sieht sich der Politiker nicht mehr in der Verantwortung gegenüber einer höheren Macht, er handelt aus politischem Kalkül zur Erhaltung seiner Macht. Verfangen in Abhängigkeiten vielfältiger Art, besitzt er nicht die Kraft zur Kreativität, die Frucht eines besonderen Charismas von oben ist und die dem Politiker erlaubt, im Zusammenwirken mit dem Allmächtigen dem Wohl des ihm zugedachten Volkes zu dienen und diesem hilft, seiner besonderen Sendung im Plane Gottes gewahr zu werden. Ohne dieses fruchtbare Zusammenwirken geht ein Volk an seiner wahren Identität vorbei. Es ist in einem verzweifelten, irren, richtungslosen Suchen befangen, das es gleich dem Mechanismus eines Strudels, in den Abgrund zieht. Der Politiker, der sich dieser Begebenheiten nicht bewußt ist, wird zum Schädling seines Volkes, er ist der blinde Führer, der sich anmaßt, einem Volk, dem nicht selten gleichfalls Klarsicht fehlt, voranzugehen. Sind es die Verantwortlichen wirtschaftlichen Geschehens?
Sie sind jahrzehntelang um das goldene Kalb getanzt. Was man zu Anfang als Wirtschaftswunder weltweit bestaunte, und es auch war, degenerierte bald zum Tanz um das goldene Kalb. Man schrieb das Wunder der Erweckung eines toten Volkes nicht mehr Dem zu, Dem es gebührt, man huldigte dem Dämonen im Gewande des Goldes und brachte ihm die von ihm geforderten Opfer dar. Diese bestanden in der willigen Aufgabe früher gehegter und gepflegter, geistiger Werte, die ihre Wurzeln im Evangelium besaßen und Frieden brachten und beständiges Wohl, dafür eignete man sich neue, gegenteilige, von Geld und Welt diktierte Moden an, welche zu geistiger Erblindung und fortschreitender Selbstzerstörung führten. Die sogenannten fünf Weisen, besaßen nicht die Weisheit, sich vom allwissenden Weisen inspirieren zu lassen.
Sind es die Vertreter der Kirche?
Nicht wenige ihrer Hirten haben sich mit dem Geist der Welt prostituiert, haben Unzucht begangen mit den Schändlichkeiten, die jetzt gleich modehafter Erscheinungen als Errungenschaften menschlicher Liberalität gepriesen werden. Armes Deutschland, was bleibt Dir noch? Auf Dich, Herr, wollen wir schauen, alle, die auf Dich vertrauen.
Du wirkst auch heute noch Zeichen und Wunder. Du bedarfst nicht Deiner Instrumente, die sich in andere Hände begeben haben und anderen Mächten dienen. Wirke Du in uns das Gute, das wir leichtfertig und schwer sündigend verloren haben. Befreie uns aus der vielfältigen Macht des Bösen, die uns beherrscht. Du allein bist heilig, Du allein der Herr, Dir gebührt alle Grösse und Herrlichkeit Wir beten Dich an, wir hoffen und vertrauen auf Dich mit der Kühnheit, Dich zu bitten, uns zu befreien, trotz all unserer Verbrechen.
Deine Barmherzigkeit selber ist es, die uns drängt, so zu tun.
Jetzt erst, am Boden zerstört, verstehen und bekennen wir:
Du Herr allein bist Erlöser der Menschen und der ganzen Welt.
Zu Dir rufen wir:
SALVATOR MUNDI, SALVA NOS.
ERLÖSER DER WELT, ERLÖSE UNS.
AMEN.
Mit herzlichen Grüßen von Pater Peter